Schulinformation

Unser Bildungsauftrag

SchülerInnen mit Sonderpädagogischen Förderbedarf weisen sehr unterschiedliche Voraussetzungen für den Bildungsprozess auf. Sobald abzusehen ist, dass ein Kind wegen seiner Beeinträchtigung dem Unterricht in der VS oder NMS nicht zu folgen vermag, ist spezielle Förderung angebracht und notwendig.

 

Wir holen das Kind auf dem Entwicklungsstand ab, auf dem es sich befindet, erstellen einen individuellen Förderplan und versuchen dann, bestmögliche Förderung und Bildung zu vermitteln.

 

Dies geschieht nach eingehender Beratung der Eltern durch Lehrer/innen und Direktor.

Gemeinsam mit den Therapeutinnen (ERGO-, Physio- und Psychotherapie) können die Kinder im Hause in einem speziellen Rahmen gefördert werden.

 

Rahmen

  1. Kleingruppe
  2. Sonderpädagogische Methodik und Didaktik
  3. Spezielle Ausstattung
  4. Zusatzförderung: Sprachheil- und  Beratungsunterricht.
  5. Freizeitbetreuung

Das Betätigungsfeld für uns Sonderschullehrer

 

  • Klassen für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf
  • Berufsvorbereitungsklasse
  • Kleingruppen an der ASO
  • Basale Klasse
  • Sondererziehungsklassen (SE)
  • Beratungsunterricht
  • Sprachheilunterricht
  • Schullaufbahnberatung
  • Ganztagesbetreuung

Die Geschichte der Schule

Die heutige Sonderschule entwickelte sich aus der so genannten "Hilfsschule", bei der es sich nicht um eine eigenständige Schule handelte, sondern vielmehr um Spezialklassen, angeschlossen an eine Volksschule, in denen Kinder unterrichtet wurden, die dem Unterricht in der Regelschule nicht zu folgen vermochten.

 

Besonders beeinträchtigte Kinder, die heute in den Schwerstbehindertenklassen gefördert werden, wurden damals als schulunfähig erklärt und erhielten keine schulische Betreuung. Ende der sechziger Jahre begann in Salzburg der Aufschwung der Sonderpädagogik; Salzburg hatte damit eine Vorreiterrolle in Österreich und das war vor allem dem ersten Landessschulinspektor für das Sonderschulwesen Hannes Schmidt zu verdanken, der es verstand, Salzburg flächendeckend mit eigenständigen Sonderschulen zu versorgen. So wurde im Schuljahr 1971/72 auch die Allgemeine Sonderschule Saalfelden mit zunächst drei Klassen errichtet.

 

Als erster Direktor wurde SD Franz Donabauer bestellt. In der Folge entwickelte sich die Schule rasant weiter und ab 1975/76 bestand sie aus sechs Klassen. Die Raumsituation wurde immer unerträglicher, so waren die Klassen außer in der Volksschule I und II auch noch an der VS Bhf. und im Gewerkschaftsheim untergebracht. Zudem wurden auch die Werkräume an den beiden Hauptschulen und die Lehrküche der landwirtschaftlichen Berufsschule mitbenützt. Diese untragbare räumliche Situation führte dann nach ständigen Interventionen seitens der Schulleitung und des Elternvereines endlich zum Neubau der Sonderschule Saalfelden.

 

Mit Beginn des Schuljahres 1984/85 konnte endlich das neue Gebäude bezogen werden. Mittlerweile war die Schule auf sieben Klassen angewachsen (6 ASO-Klassen und 1 S-Klasse); auch die Musikschule Saalfelden fand hier eine neue Heimat. Mit Ende des Schuljahres 1987/88 trat der langjährige Leiter SD Donabauer aus dem Salzburger Schuldienst aus; er übersiedelte nach Niederösterreich, wo er zunächst als Sprachheillehrer tätig war und dann an die Pädagogische Akademie nach Baden als Professor für die Sonderschullehrerausbildung berufen wurde.

Seine Nachfolge als Direktor trat SL Steiner Heinrich an, der schon seit Bestehen der Schule als Direktorstellvertreter tätig gewesen war. Ab November 1988 wurde eine zweite S-Klasse errichtet, ab diesem Zeitpunkt war die Schule achtklassig und es wurde räumlich wieder sehr eng. Eine einschneidende Veränderung ergab sich für das Sonderschulwesen durch die Schulorganisationsnovelle von 1994, die den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Schülern gesetzlich regelte. Aus der Sonderschule wurde das Sonderpädagogische Zentrum; neben dem normalen Sonderschulunterricht wurden nun vom Zentrum aus auch die Integrationsstandorte betreut, auch alle therapeutischen Maßnahmen, wie Sprachheilunterricht oder Beratungslehrertätigkeit wurden ab sofort vom SPZ aus koordiniert. Durch die Integration veränderte sich auch die Schülerstruktur an der Sonderschule; die ASO-Schüler wurden vermehrt integrativ betreut, die Zahl der schwerstbehinderten Kinder stieg an, da es kaum noch schulunfähige Kinder gab; auch Kinder mit schwersten Behinderungen mussten aufgenommen werden und es wurde bald erforderlich, sogenannte basale Klassen, in denen Kinder mit massiven Behinderungen gefördert werden, zu errichten. Ab dem Schuljahr 2001/02 ging SD OSR Steiner Heinrich in den Vorruhestand und seither führt

SD OSR BEd Peter Medek die Schule.

Der gesamte Schulkomplex, VS1, VS2 und SPZ wurde in den Jahren 2010 bis 2012 großzügig um- bzw. ausgebaut. Durch den Umbau gelang es, ein Schulzentrum zu errichten, welches den modernen räumlichen und pädagogischen Ansprüchen gerecht wird.

2014 wurden alle Sonderpädagogischen Zentren des Landes in Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik umbenannt.

 

Text: SD B.Ed. Peter Medek

 

 

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COVID-19-Regeln

- Maskenpflicht im Schulhaus außer in den jeweiligen Klassen- und Gruppenräumen.

- Abstände und

Hygienerichtlinien einhalten.

Kinder mit Krankheitssymptomen bitte nicht in die Schule schicken!

 

BILDUNGS-AMPELFARBE

 

  rot

  

          °

 Erläuterung Ampelfarben

 

 

Aktuelle Ampelfarben aller BILDUNGS-EINRICHTUNGEN im Pinzgau und Saalfelden

(Quelle Bildungsdirektion)